TTBL- Finale

Das Liebherr TTBL-Finale wird live und in HD am kommenden Sonntag, 22. Mai ab 12:40 Uhr im Mehr-Kamera-Stream mit Kommentator Richard Prause im TTBL-TV sowie im Channel der Tischtennis Bundesliga auf Sportdeutschland.TV übertragen (www.ttbl.de/ttbl-tv). Dort finden Sie in der Woche nach dem Finale außerdem zahlreiche On-demand-Formate. Highlights des Endspiels zeigt am Sonntagabend unter anderem die Sportschau im Ersten, der Saarländische Rundfunk widmet dem TTBL-Finale um 16:45 Uhr eine halbstündige Sondersendung.

  
 

   

Spendenaktion über die Volksbank Karlsruhe für eine Teleskoptribüne

im Tischtennis-Zentrum ASV Grünwettersbach

 

Hallo zusammen!

Bei der Volksbank Karlsruhe wurde eine Aktion ins Leben gerufen, die sich

„Gemeinsam für unsere Stadt“

nennt.

Hierbei handelt es sich um das so genannte „crowdfunding“, was eine von der Volksbank Karlsruhe, kostenlos zur Verfügung gestellte Spendenplattform ist!

Ziel hierbei ist es, einen vom ASV anvisierten Betrag von 10.000 Euro zu erreichen, welche den Grundstock für die Anschaffung einer Teleskoptribüne für das TT-Zentrum legen soll.

Hierzu benötigen wir alle!!!!! Mitglieder, Gönner, Freunde von Gönnern und Mitgliedern bzw. Familienmitglieder….fragt einfach bei allen nach, die Ihr kennt.

Um überhaupt teilnehmen zu können, benötigen wir schnellstens 100 Fans. Hierzu muss man sich bei der Volksbank über die Webpage:

https://www.gemeinsam-fuer-unsere-stadt.com/tt-tribuene

registrieren. Dies geht mit Vornamen, Namen, Geburtsdatum, Eurer E-Mail und ein von Euch ausgesuchtes Passwort.

Nach erfolgter Registrierung (Bestätigung per Mail) bitte kurz auf der Plattform  einloggen, oben rechts auf LOGIN, dann bitte eure Email-Adresse und euer Passwort eingeben.

Dann überprüfen ob ihr Fan seid, ganz rechts oben auf Meine Projekte klicken, hier seht Ihr, ob Ihr auch wirklich Fan unseres Projekts seid. Wenn nicht nochmals auf https://www.gemeinsam-fuer-unsere-stadt.com/tt-tribuene  und Jetzt Fan werden klicken. Nun sollte es passen.        

Wichtig ist hierbei, dass man dadurch noch nicht spendet!!!!!!....man registriert sich lediglich als Fan. Sobald die 100 Fans erreicht sind, kann man sich dann überlegen, ob man spendet. Jede Spende ab 10 Euro, wird von der Volksbank Karlsruhe mit weiteren 10 Euro belohnt; und das, bis der Gesamtbetrag von 10.000 Euro erreicht ist.

Natürlich kann man auch mehr spenden bzw. auch weiter spenden, sollte der Betrag erreicht werden!!! Sollten wir als Verein dies nicht erreichen, erhalten die Spender das Geld von der Volksbank zurück.

Ihr könnt Genaueres über o.g. Webpage nachlesen.

Und nun bitte schnellstens registrieren…..wir benötigen dringend die 100 Fans!!!!!

 

Hier findet ihr unsere Bewerbung, damit alle wissen, um was es hierbei geht. Wir hoffen, wir können auf Eure Unterstützung hoffen!!!
 

Martin Werner

stellv. Vorsitzender

ASV Grünwettersbach 1892 e.V.

  

    

Vizemeisterschaft gesichert

3. Bundesliga: Herren 2 – TTC Zugbrücke Grenzau 2        6:2

Im letzten Saisonspiel konnte der ASV durch einen schön herausgespielten Sieg gegen den bereits als Meister feststehenden TTC Grenzau die Vizemeisterschaft unter Dach und Fach bringen. Zwar fehlte dem Match die Dramatik der letzten Saison, doch die wiederum zahlreich erschienen Fans brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen, auch wenn der Meister nicht mehr mit dem allerletzten Einsatz zu Werke ging.

Nach der Punkteteilung in den Doppeln konnte sich Jan Zibrat gegen Luca Fucec bereits nach zwei Sätzen seines Sieges sicher sein, da Luca wegen einer Schulterverletzung passen musste. Spannend machte es Geir Erlandsen gegen Alberto Mino. Nach 0:2 Satzrückstand drehte der ASV-Routinier nochmals mächtig auf, schaffte den Satzausgleich, um dann jedoch im Entscheidungssatz knapp zu unterliegen.

Nach der Pause sorgten Florian Bluhm und Marlon Spieß für die Vorentscheidung. Florian ließ beim 3:1 über Maikel Sauer nach spektakulären Ballwechseln nichts anbrennen und Marlon drehte nach 0:2 Satzrückstand gegen Frederik Jost mächtig auf, spielte sich in einen wahren Rausch und konnte die folgenden drei Durchgänge jeweils mit 11:6 für sich entscheiden.

Da Luca Fucec gegen Geir Erlandsen nicht mehr antrat, war es Jan Zibrat vorbehalten, den Siegpunkt für sein Team zu erspielen. In vier knappen Sätzen konnte Jan dem erfolgreichsten Akteur der Liga, Alberto Mino, die dritte Saisonniederlage beibringen, so dass Florian Bluhms Sieg über Frederik Jost nicht mehr in die Wertung kam.

Obwohl die Meisterschaft am Ende knapp verfehlt wurde, kann der ASV, der als Aufsteiger in die Saison gestartet war, mit dem Erringen der Vizemeisterschaft hoch zufrieden sein.

   

   

Tischtennisfest zum Saisonfinale!

TTBL: Herren 1 – Borussia Düsseldorf              0:3

Dem Wunder von Düsseldorf folgte das Wunder für Düsseldorf! Nachdem der ASV gegen den deutschen Rekordmeister das Vorrundenmatch völlig überraschend mit 3:2 für sich entscheiden konnte, waren die Borussen im letzten Saisonspiel gewarnt, reisten mit Superstar Timo Boll an und konnten am Ende im rappelvollen Tischtenniszentrum einen ungefährdeten 3:0-Sieg verbuchen. Gut zwei Stunden nach Spielende konnten die Rheinländer dann erneut jubeln, denn der Post SV Mühlhausen gewann überraschend in Bergneustadt und ebnete dem Rekordmeister doch noch den Weg in die Play-offs.

Bereits das Eröffnungseinzel war dabei richtungsweisend. Sam Walker, der von der Mannschafts-WM in Kuala Lumpur mit der Bronzemedaille nach Hause kam, hatte es mit dem indischen Nationalspieler Kamal Achanta zu tun. Dabei konnte Sam nicht ganz an seine WM-Form anknüpfen und seinen Hinspielsieg wiederholen. Zu häufig gingen die Rückhandduelle an den Gast, der zunächst die beiden Auftaktsätze sicher gewann, ehe Sam besser in Spiel kam und Satz 3 für sich entscheiden konnte. Auch den vierten Satz konnte Sam lange offen halten, ehe Kamal Achanta in der Endphase den Sieg einfuhr.

Auch in seinem letzten Match für den ASV konnte Joao Geraldo, der in der kommenden Saison für Ochsenhausen aufschlägt, nicht überzeugen. Zwar mühte sich der junge Portugiese redlich, konnte jedoch das Abwehrbollwerk seines Kontrahenten Panagiotis Gionis nie ernsthaft durchbrechen, sodass der Grieche durch seinen 3:0 Sieg endgültig die Weichen auf Sieg stellte.

Denn im dritten Match gab kein geringerer als Rekordeuropameister und Mr. Tischtennis schlechthin, Timo Boll, eine Kostprobe seines Könnens. In einem zwar einseitigen, jedoch durch mehrere spektakuläre Ballwechsel hochklassigen Spiel konnte er Alvaro Robles in Schach halten. Lediglich im 2. Satz, in dem der Iberer seinen anfänglichen Respekt abgelegt hatte und bis zum 9:9 mithalten konnte, lag ein Satzgewinn im Bereich des Möglichen. Doch am Ende sorgte Timo Boll für den entscheidenden 3. Punkt für sein Team.

Der ASV beendete seine 1. Saison in der TTBL etwas enttäuschend als Tabellenletzter. Dabei musste das junge Team noch häufig Lehrgeld zahlen und schrammte mehrnals nur knapp an einer Überraschung vorbei. In der kommenden Saison, in der auf jeden Fall wieder Erstligatischtennis in Grünwettersbach zu sehen sein wird, sollte mit Hilfe der beiden Neuzugänge Masataka Morizono und Dang Qiu eine bessere Platzierung gelingen.

       

  

Glücklos an der Weser

TTBL: SV Werder Bremen – Herren 1                  3:0

Wie ein roter Faden zieht sich das immer wieder gleiche Muster für den ASV durch die Saison: Zwar spielen die ASV-Youngster gut mit, stehen jedoch am Ende mit leeren Händen da. Selbst die Tatsache, dass Werder auf seine Nr. 1, Bastian Steger, verzichtete konnte der ASV nicht ausnutzen und kassierte eine herbe 3:0 Niederlage.

Zu Beginn erwischte WM-Held Sam Walker gegen Hunor Szocs einen schwachen Start und lag schnell mit 0:2 Sätzen ins Hintertreffen. Zwar konnte sich Sam dann steigern, doch mehr als ein Satzgewinn sprang für den jungen Engländer nicht mehr heraus.

Alvaro Robles spielte im Anschluss gegen Kirill Skatchov zunächst groß auf und konnte die beiden Auftaktsätze souverän für sich verbuchen. Dann jedoch hatte der Iberer im ASV-Trikot sein Pulver verschossen und blieb im Anschluss mehr oder weniger chancenlos.

Auch Joao Geraldo ereilte das gleiche Schicksal wie seine Mitstreiter. Gegen den routinierten Constantin Cioti hielt er lange Zeit gut mit, um dann im finalen Durchgang mit 8:11 zu unterliegen.

Da zeitgleich der TTC Hagen beim TTC Grenzau mit 3:2 siegte, wird der ASV die rote Laterne wohl mit ins Ziel seiner ersten TTBL-Saison tragen.

 

   

 Nur ein Quäntchen fehlt zum Sieg

TTBL: Herren 1 – TTC Schwalbe Bergneustadt                   1:3

 
In einem spannenden Match unterlag der ASV trotz einer starken spielerischen und kämpferischen Leistung dem TTC Schwalbe Bergneustadt knapp mit 3:1. Drei der vier Spiele wurden dabei erst im Entscheidungssatz entschieden und hier hatten jeweils die Gäste die Nase leicht vorne. Der ASV kam dank des Spielgewinns nun bis auf ein Spiel an den TTC Hagen heran, der zeitgleich 0:3 gegen Post SV Mühlhausen unterlag.

Zum Auftakt standen sich Alvaro Robles und TTC-Youngster Benedikt Duda gegenüber. Nach schwachem Auftakt nahm das Spiel immer mehr an Fahrt auf und wurde hochklassig, wobei die Führung ständig wechselte. Nach 5:9 Rückstand im Entscheidungssatz kämpfte sich Alvaro zwar nochmals auf 9:9 heran, hatte jedoch im Entspurt nicht das Glück auf seiner Seite und unterlag 9:11.

Ähnlich verlief das Spiel zwischen Joao Geraldo und Nationalspieler Steffen Mengel. Obwohl sich Joao stark verbessert zeigte und teilweise phantastische Schläge zeigte, war der TTC-Spitzenspieler über die gesamte Distanz einen Tick konstanter und konnte den Entscheidungssatz mit 11:6 für sich entscheiden.

Nach der Pause hatte es Sam Walker beim Stand von 0:2 nun mit Gustavo Tsuboi zu tun, der nach langer Verletzungspause sein Comeback feiern musste, da Ricardo Walther von einer Sehnenreizung heimgesucht wurde. Auch hier entwickelte sich ein tolles Spiel, das zunächst vom Brasilianer dank seiner trickreichen Aufschläge beherrscht wurde. Als sich Sam jedoch besser darauf eingestellt hatte, kippte das Spiel zu Gunsten des Briten, der speziell mit seiner Rückhand immer wieder spektakulär punkten konnte. Am Ende ging Sam nach vier engen Sätzen zwar glücklich aber verdient als Sieger vom Tisch.

Alvaro Robles fand in den ersten beiden Durchgängen gegen Steffen Mengel dann überhaupt nicht ins Match. Doch unter der Anfeuerung des Publikums steigerte er sich, holte die Sätze 3 und 4 jeweils in der Verlängerung und hatte auch im Entscheidungssatz bis zum 8:7 stets die Nase leicht vorne. Doch sein starkes Spiel wurde erneut nicht belohnt, da Steffen Mengel am Ende einen Tick abgeklärter agierte.

Dennoch darf der ASV mit der gezeigten Leistung zufrieden sein, denn nur wenig fehlte zum durchaus möglichen Sieg. Zumindest scheint die Form der ASV-Spieler zu stimmen und gibt Grund zur Hoffnung in den abschließenden Partien in Bremen und zu Hause gegen Borussia Düsseldorf.

   

   

Immerhin ein Satzgewinn

TTBL: TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell – Herren 1      3:0

Erneut böse unter die Räder kam der Liganeuling beim Playoff-Aspiranten in Fulda, der von Beginn an das Zepter fest in der Hand hatte.

Der nach seinem Überraschungserfolg im Hinspiel erneut aufgebotene Jan Zibrat hatte zunächst gegen Nationalspieler Ruwen Filus nichts zu bestellen und unterlag glatt in drei Sätzen 11:5, 11:6 und 11:3.

Im Anschluss leistete Alvaro Robles gegen Wang Xi zwar erheblich mehr Widerstand, doch auch ihm blieb beim 11:8, 12:10 und 11:8 ein Satzgewinn verwehrt. Dieser war im 2.Satz greifbar, als Alvaro bereits mit 9:3 in Front lag, doch dann noch vom Deutschchinesen abgefangen wurde.

Im bereits abschließenden Match hatte auch Sam Walker gegen Jonathan Groth immer wieder starke Szenen. So gewann er Satz 3 deutlich mit 11:4. Im Endeffekt agierte jedoch der dänische Internationale konstanter und holte sich die übrigen Sätze mit 11:9, 11:4 und 11:6.

Da auch die Konkurrenz im Tabellenkeller aus Hagen und Mühlhausen 3:0-Niederlagen einstecken musste, bleiben diese Teams für den ASV weiter in Schlagdistanz.

    

           

Chancenlos gegen Spitzenmannschaft!

TTBL: Herren 1 – TTC Liebherr Ochsenhausen   0:3

Recht einseitig verlief das baden-württembergische Derby vor 320 Zuschauern, denn die TTF-Youngster aus Oberschwaben beherrschten ihre badischen Konkurrenten und Trainingspartner deutlich, so dass in weniger als zwei Stunden die Messe gelesen war.

Leider hatte zu Beginn Joao Geraldo gegen Liam Pitchford wieder einen seiner schwächeren Auftritte, so dass der englische Meister dank seiner hervorragenden Rückhand nie in Bedrängnis kam, während Joao weitgehend planlos und zu risikoreich agierte.

Im zweiten Match startete Alvaro Robles furios gegen Hugo Calderano. Nach gewonnenem Auftaktsatz und deutlicher Führung im 2. Durchgang, schien der Spanier im ASV-Trikot dem Sieg entgegen zu steuern. Doch selbst eine 8:4 und 9:6 Führung waren nicht genug, um den jungen Brasilianer vorentscheidend zu distanzieren. In der Folgezeit wurde der in der Rückrunde noch unbesiegte Ochse immer stärker, zumal Alvaro einige sichere Punkte liegen ließ und in den entscheidenden Momenten zudem das Glück nicht auf seiner Seite hatte. Dennoch ein starkes Match mit vielen spektakulären Höhepunkten.

Nach der Pause ereilte dann Sam Walker gegen Jakub Dyjas dasselbe Los wie seine Mitstreiter. Jeweils bis zur Satzmitte hielt Sam gut mit, dann jedoch agierte Jakub in den entscheidenden Momenten zwingender, so dass am Ende eines guten Spieles ein klares 3:0 für den Oberschaben zu Buche stand.

Nach diesem Spiel wird die Luft für den Neuling bei lediglich vier noch ausstehenden Partien immer dünner, um am Saisonende nicht auf einem Abstiegsplatz zu stehen oder zumindest den vorletzten Platz zu erreichen.

   

     

Abschuss im Westerwald

TTBL: TTC Zugbrücke Grenzau – ASV Grünwettersbach    3:0

Ohne jegliche Chance, bei 0:9 Sätzen, verlor der ASV die Partie beim TTC Zugbrücke Grenzau. Natürlich waren die Voraussetzungen alles andere als gut für den Neuling aus Baden: Während die Gäste auf den zuletzt starken Alvaro Robles, der bei einem Olympia-Qualifikationsturnier seine letzte Chance auf ein Rio-Ticket nutzen wollte, verzichteten, traten die Hausherren - anders als gegen die ASV-Konkurrenten im Abstiegskampf Hagen und Mühlhausen – in Bestbesetzung an und ließen nie einen kleinen Zweifel an ihrem Sieg aufkommen.

Sam Walker spielte im Eröffnungseinzel gegen Andrej Gacina zwar solide, stand allerdings damit gegen die Nr. 20 der Welt auf verlorenem Posten.

Ähnlich erging es Joao Geraldo gegen Masaki Yoshida. Der Japaner, der vor Kurzem noch gegen Mühlhausen wegen Bandscheibenproblemen passen musste, bewegte sich gegen Joao wie ein Wirbelwind am Tisch und retournierte auch die stärksten Bälle des Portugiesen.

Nach der Pause sorgte dann Jan Zibrat schnell für das Ende alles ASV-Träume. Auch Jan, der während der gesamten Partie gegen Liang Qiu seine Erstligatauglichkeit vermissen ließ, war meilenweit von einem Satzgewinn entfernt und konnte den Ex-Frickenhäuser nie in Bedrängnis bringen. Vielleicht hätte Abwehrstratege Florian Bluhm,  der ebenfalls die Reise an den Brexbach mit angetreten hatte, gegen Liang Qiu hier die besseren Siegchancen gehabt.

Unter dem Strich eine enttäuschende Leistung des jungen ASV-Trios beim allerdings stark aufspielenden TTC. Um im Endspurt um den Klassenverbleib bestehen zu können, muss sich das gesamte Team erheblich steigern, will es gegen die noch ausstehenden hochkarätigen Gegner mehr als nur Sparringspartner sein.
 
 
   

Wichtiges Lebenszeichen vom Wetterbach!

TTBL: Herren 1 – TTC Hagen             3:1

Einen eminent wichtigen Sieg konnte der ASV im Kellerduell gegen den TTC Hagen verbuchen. In einem über weite Strecken zwar nicht hochkIassigen jedoch ungemein spannenden Match hatten die Hausherren am Ende mit 3:1 Siegen die Nase vorne und konnten damit punktemäßig mit den Gästen gleichziehen.

Vor der Rekordkulisse von 420 Zuschauern im vollen ASV-Tischtenniszentrum erwischten die Hausherren einen Fehlstart. Joao Geraldo ging zwar als Favorit in die Partie gegen den Belgischen Nationalspieler Cedrik Nuytinck, konnte dieser Rolle jedoch nur im 2. und zu Beginn des 3. Satzes gerecht werden. Ansonsten konnte Joao sein Potential nicht abrufen und hatte seine Nerven einfach nicht im Griff.

Ganz anders Alvaro Robles. Der Spanier im ASV-Trikot ging hochkonzentriert und motiviert gegen Jugendeuropameister Anton Källberg zu Werke und konnte am Ende durch einen ungefährdeten 3:1 Sieg den äußerst wichtigen Ausgleich für sein Team erspielen.

Nach der Pause erlebten die Zuschauer dann Hochspannung pur. Zunächst schien auch Sam Walker dem immensen Druck gegen Borna Kovac nicht standhalten zu können und gab den Auftaktsatz trotz deutlicher Führung noch ab. Nachdem Sam die beiden folgenden Sätze deutlich dominierte, wackelte er erneut in Durchgang vier um dann jedoch angetrieben von den Fans den Entscheidungssatz mit 11:6 für sich zu entscheiden.

Im Duell der Spitzenspieler hatte zunächst Joao Geraldo gegen Anton Källberg nichts zu bestellen. Doch anders als in seinem Auftaktmatch biss sich Joao ins Spiel, holte in einem Duell auf Augenhöhe auch immer wieder Rückstände auf, so dass auch hier die Entscheidung im 5. Satz fallen musste. Nachdem die Partie hin und her wogte, nutzte der junge Portugiese seinen ersten Matchball und stellte durch ein 11:9 den Sieg für sein Team sicher.

Da auch der Post SV Mühlhausen beim ersatzgeschwächten TTC Zugbrücke Grenzau mit 3:0 gewann, stehen nun Mühlhausen, Hagen und der ASV mit jeweils 6:18 Punkten gemeinsam am Tabellenende. Für Spannung im Abstiegskampf ist also weiterhin gesorgt.

  

   

   

Tristesse unterm Weihnachtsbaum

TTBL: Post SV Mühlhausen – ASV Grünwettersbach       3:2

Einen herben Dämpfer statt des erhofften Befreiungsschlags musste das junge ASV-Trio beim bis dato Tabellenletzten in Thüringen einstecken.

Nach einem Wechselbad der Gefühle musste der ASV am Ende mit leeren Händen die Heimreise antreten und gar die rote Laterne in der TTBL von den Hausherren übernehmen.

Dabei hatte der ASV einen Start nach Maß hingelegt. Alvaro Robles nämlich konnte im Eröffnungsspiel gegen Post-Spitzenspieler Ovidiu Ionescu nach konzentrierter Leistung sein Team in Führung bringen.

Doch im Anschluss versäumten es sowohl Joao Geraldo, als auch Sam Walker den angeknockten Hausherren den k.o.-Schlag zu verpassen. Joao lieferte sich dabei mit dem überraschend starken Lars Hielscher ein Duell auf Biegen und Brechen und befand sich bis zur Mitte des Entscheidungssatzes auf einem guten Weg, doch als die Entscheidung nahte, konnte nur noch der routinierte Postler punkten und sein Team im Spiel halten.

Jenseits von Gut und Böse agierte Sam Walker gegen Bohumil Vozicky, den er noch in der Vorrunde sicher in die Schranken verweisen konnte. Doch an diesem Nachmittag ging bei Sam überhaupt nichts, so dass der routinierte Tscheche unter dem frenetischen Jubel der 400 Fans sein Team erstmals in Front bringen konnte.

Erneut keimte Hoffnung im ASV-Lager auf, als Joao Geraldo nach leichten Startschwierigkeiten keine Mühe hatte, um den für den verletzten Ovidiu Ionescu ins Team gerückten Drittligaspieler Erik Schreyer, klar in die Knie zu zwingen.

Somit musste wie bereits in der Vorrunde das finale Spiel zwischen Alvaro Robles und Lars Hielscher über Sieg und Niederlage entscheiden. Dabei trumpfte der Spanier im ASV-Trikot im Mühlhäuser Hexenkessel zunächst großartig auf. 11:1 ging der 1. Satz an ihn und auch im zweiten spielte Alvaro bis zum 3:0 stark auf. Doch nach einem verlorenen Mega-Ballwechsel war der Faden beim Grünwettersbacher schlagartig gerissen und Lars Hielscher konnte die Partie am Ende nahezu mühelos ins Ziel retten.

Nach dieser bitteren, weil unnötigen Niederlage steht der ASV nun am 3. Januar in der Heimpartie gegen Hagen unter Zugzwang, will er die Liga aus eigener Kraft erhalten.

   

 

Dem Spitzenreiter alles abverlangt

TTBL: Herren 1 – 1.FC Saarbrücken-TT             1:3

In einer hochklassigen und rasanten Partie konnte der Neuling vor 320 begeisterten Zuschauern dank einer starken Mannschaftsleistung dem neuen Tabellenführer großteils Paroli bieten, um am Ende dann doch dem routinierten Spitzenteam aus dem Saarland zu unterliegen.

Herausragend auf Seiten des ASV war diesmal Joao Geraldo. Der junge Portugiese war im Vergleich zur Partie gegen Bremen nicht wiederzuerkennen und konnte in einem begeisternden Match seinen Nationalmannschaftskollegen Tiago Apolonia in 4 Sätzen bezwingen, wobei der 19:17-Satzgewinn im vorentscheidenden 3. Satz sicher der Höhepunkt des Nachmittags war. Doch auch im sonstigen Match agierte Joao hoch konzentriert und motiviert und konnte am Schluss die Ovationen des Publikums zu Recht entgegen nehmen.

Zuvor hatte Sam Walker im Duell mit Bojan Tokic zwar immer wieder starke Phasen, konnte jedoch den ausgebufften Slowenen nicht entscheidend in Verlegenheit bringen.

Nach der Pause spekulierte man im ASV-Lager, dass Alvaro Robles wie in der Vorrunde  gut gegen Adrien Mattenet aussehen würde. Doch dem Franzosen war deutlich anzumerken, dass er noch eine Rechnung mit Alvaro offen hatte. Zwar schien Alvaro im 2. Satz besser ins Match zu finden, doch Adrien hatte in den entscheidenden Phasen immer eine passende Antwort parat.

Im letzten Match des Nachmittags standen sich dann Sam Walker und Tiago Apolonia gegenüber. Bis zum 7:7 im 3. Satz bei Satzgleichstand stand das Spiel nach tollen Ballwechseln auf Messers Schneide, dann jedoch setzte sich der in der Rangliste deutlich vor Sam rangierende Portugiese dank seiner druckvollen Vorhand durch und konnte den Sieg für sein Team, der gleichzeitig die Tabellenführung bedeutete, sicher stellen.

Wie schon in Düsseldorf und ansatzweise gegen Bremen zeigte die junge ASV-Mannschaft eine starke und couragierte Leistung, die Hoffnung für die kommenden wichtigen Spiele macht. Dabei tritt der ASV am 20.12. beim Tabellenletzten in Mühlhausen an, ehe am 03.01. mit dem TTC Hagen ein weiterer Tabellennachbar im Tischtenniszentrum seine Visitenkarte abgibt.

 

   

Das Wunder von Düsseldorf!!

 
TTBL: Borussia Düsseldorf – Herren 1     2:3

Manchmal passieren im Sport Dinge, die im Nachhinein keiner versteht und die sich jeder Erklärung entziehen. Die Tischtennisspieler des ASV haben so ein “Wunder” vollbracht und als Aufsteiger und Tabellenletzter der TTBL beim Rekordmeister Borussia Düsseldorf gewonnen.

Erklärungen dafür gibt es viele: Die Borussen mussten am Freitag noch ein Championsleague-Spiel in Polen bestreiten und haben den ASV sicher auch unterschätzt, zumal der Liganeuling im Laufe der Vorrunde auch keine Bäume ausgerissen hatte.

Doch in der Höhle des Löwen präsentierte sich plötzlich eine ganz andere ASV-Mannschaft: Konzentriert, motiviert bis in die Haarspitzen, nervenstark und mit einer Körpersprache, die unbedingten Siegeswillen signalisierte.

Zum Matchwinner avancierte dabei der junge Brite Sam Walker, der im Auftaktmatch in fünf überragenden Sätzen den aktuellen deutschen Nationalspieler Patrick Franziska im Entscheidungssatz klar mit 11:6 niederrang und auch beim Spielstand von 2:2 gegen Kamal Achanta die Nerven behielt, über sich hinauswuchs und unter dem Jubel der zahlreichen mitgereisten Fans den Inder deutlich in 3:1 Sätzen in die Schranken verwies.

Den dritten ASV-Punkt erspielte Alvaro Robles mit einem klaren 3:1 gegen Panagiotis Gionis. Der Spanier jagte dabei den griechischen Weltklassespieler und Abwehrspezialisten im Stile eines Toreros durch die Box, dass diesem fast schwindlig wurde.

Leider konnte sich Jan Zibrat, der für den zuletzt enttäuschenden Joao Geraldo in die Mannschaft gerückt war, nicht in die Siegerliste eintragen. Dennoch kämpfte auch er leidenschaftlich, war jedoch bei seinen Auftritten gegen Kamal Achanta und Patrick Franziska im Endeffekt chancenlos.

Durch diesen Sieg konnte der ASV nicht nur den letzten Tabellenplatz verlassen, sondern auch jede Menge Selbstvertrauen für die Rückrunde tanken.

   

 

 

ASV-Youngster erneut zu launisch

TTBL: Herren 1 – SV Werder Bremen                  1:3

Auch im letzten Heimspiel der Vorrunde gelang dem Liganeuling nicht der erhoffte Befreiungsschlag. Gegen das solide Team von der Weser spielten die ASV-Youngster vor 300 Zuschauern zwar über weite Strecken gut mit, ohne sich jedoch selbst zu belohnen.

Bereits das erste Einzel versetzte dem hoffnungsfrohen Publikum einen herben Dämpfer. Der junge Joao Geraldo, immerhin Nr. 96 der Weltrangliste, fand gegen den routinierten, aber deutlich schlechter platzierten Constantin Cioti nicht ansatzweise zu seinem Spiel und unterlag deutlich in drei Sätzen, wobei der portugiesische Nationalspieler jeglichen Kampfgeist vermissen ließ und zeitweise wie das Kaninchen vor der Schlange agierte. Vielleicht wog die Favoritenlast zu schwer für den Teenager, sodass er zunehmend verkrampfte.

Deutlich couragierter und fokusierter agierte im Anschluss Alvaro Robles gegen den Werder-Star Bastian Steger. Nach teilweise sensationellen Ballwechseln sicherte sich der Spanier die beiden ersten Sätze mit 11:5 und 11:7 und schien in Durchgang 3 bei einer 6:3-Führung auf die Siegerstraße einzubiegen. Doch eine Auszeit des mehrfachen deutschen Meisters brachte diesen zurück ins Spiel und zum Satzausgleich. Auch im Entscheidungssatz hatte der Iberer im ASV-Trikot stets die Nase vorn, führte 8:5 und 9:7, ehe ihn etwas der Mut verließ. Da der Werder-Akteur in der Endphase zudem das Glück auf seiner Seite hatte, wurde die tolle Leistung Alvaros nicht belohnt.

Nach der Pause schien Sam Walker gegen den zunächst sicher und solide agierenden Kirill Skatchkov wenig ausrichten zu können, doch der Brite kämpfte sich immer besser ins Match, wodurch sich der Russe merklich beeindrucken ließ. Doch beim Stand von 10:5 im entscheidenden 5. Satz für Sam schien den Briten in Blickweite des Sieges Glück und Mut zu verlassen, so dass sich der Bremer in die Verlängerung retten konnte. Hier hatten beide mehrere Matchbälle, ehe Sam am Ende unter dem tosenden Applaus der Halle doch mit 16:14 die Nase vorne hatte.

Im Anschluss wurde die aufkeimende Hoffnung der ASV-Anhänger jedoch schnell gedämpft, denn Bastian Steger dominierte das Match gegen Joao Geraldo recht sicher. Lediglich im 2. Satz fand Joao zur Lockerheit und ließ sein zweifellos vorhandenes Können und Talent aufblitzen. Dies sollte jedoch nur ein kurzes Intermezzo in einem ansonsten eher mäßigen Auftritt des ASV-Topakteurs sein.

Am Ende nahmen die routinierten und abgezockteren Gäste die Punkte mit an die Weser, während der ASV weiterhin das Tabellenende ziert.

 


   

Steilvorlage nicht genutzt

TTBL: TTC Schwalbe Bergneustadt – Herren 1                   3:1

So ein Spiel kann auch gewonnen werden! Wieder einmal musste der ASV in der TTBL Lehrgeld bezahlen und stand am Ende mit leeren Händen da. Da die Konkurrenz im unteren Tabellendrittel punkten konnte – Hagen siegte gegen Düsseldorf, Mühlhausen  wiederum gegen Hagen – steht der ASV nun erstmals in dieser Premierensaison auf dem letzten Tabellenplatz.

Dabei hatte es zunächst gut für die Gäste begonnen. In einem furiosen und auch kuriosen Auftaktmatch standen sich zunächst Joao Geraldo und der deutsche Nationalspieler Steffen Mengel gegenüber. Joao ging mit 2:0 Sätzen in Führung, wobei er im zweiten Satz das Kunststück fertigbrachte und einen 2:9 Rückstand noch in einen 12:10 Sieg ummünzen konnte. Beim Stand von 2:1 Sätzen und 9:6 schien der Auftaktsieg perfekt, doch Steffen Mengel spielte nun sein bestes Tischtennis und konnte ausgleichen. Als Mengel dann im Entscheidungssatz 8:4 in Führung ging, schien die Predigt für Joao gelesen, doch der junge Portugiese kam zurück und gewann mit 11:8.

Doch leider konnten seine Mitspieler diese Steilvorlage nicht nützen, obwohl der TTC auf seine etatmäßige Nr. 2, Arturo Tsuboi, verzichtete.

Alvaro Robles startete gegen TTC-Youngster Bendict Duda gut, hatte mehrmals in entscheidenden Satzphasen Pech und unterlag schließlich dem zunehmend sicherer agierenden 11. der deutschen Rangliste mit 0:3 Sätzen.

Ähnlich erging es im Anschluss Jan Zibrat gegen Ricardo Walther. Wie schon im Pokal wechselten beim ASVler Licht und Schatten, wobei Jan in keiner Phase an seine Galavorstellung gegen Wang Xi anknüpfen konnte. Am Ende stand ein deutliches 3:0 für Ricardo zu Buche, der damit sein Team mit 2:1 in Front brachte.

Gegen Steffen Mengel spielte Alvaro Robles lange Zeit auf Augenhöhe, musste jedoch am Ende in vier engen Sätzen passen und damit dem TTC den Sieg überlassen.

Im letzten Heimspiel der Vorrunde gegen Werder Bremen am 22.11. muss der ASV nochmals alles daransetzen, den zweiten Saisonsieg zu erringen.

 


 

Dem Favoriten das Leben schwer gemacht

TTBL: Herren 1 – TTC RhönSprudel Fulda-Mab.                 1:3

Gegen den hohen Favoriten aus Hessen kam der ASV vor 350 zufriedenen Zuschauern zu einem Achtungserfolg, konnte man doch nach längerer Durststrecke zumindest wieder ein Match gewinnen. Dabei schickte Trainer Achim Krämer sein Team in einer ungewohnten Aufstellung in die Partie und konnte damit den Favoriten zumindest etwas ärgern.

Zunächst jedoch nahm alles seinen scheinbar gewohnten Lauf. TTC-Nationalspieler Ruwen Filus war mit seinem modernen Abwehrspiel eine zu große Hausnummer für Sam Walker, der zwar einige tolle Bälle spielte, doch im Endeffekt ohne Siegchance blieb.

Im Anschluss kam Jan Zibrat gegen einen in der Top-Spieler der Liga, Wang Xi, sehr gut zu recht. Mit 11:7 und 11:5 gingen die beiden ersten Durchgänge an den konzentriet agierenden Slowenen. Als Wang Xi die beiden folgenden Sätze jeweils mit 11:9 für sich entscheiden konnte, schien das Spiel doch noch seinen erwarteten Lauf zu nehmen, doch Jan fand unter dem Jubel der Fans wieder in die Erfolgsspur und konnte durch ein deutliches 11:4 im Entscheidungssatz für den ASV ausgleichen.

Die neu geweckten Hoffnungen ruhten nun auf Joao Geraldo, der sich allerdings in dem zuletzt überzeugenden, jungen Dänen Jonathan Groth, einem starken Konkurrenten gegenübersah. Am Ende musste Joao trotz guter Leistung die Überlegenheit von Janathan Groth anerkennen und die Gäste mit 2:1 in Front ziehen lassen.

Da auch im Anschluss der für Sam Walker eingewechselte Alvaro Robles gegen den nun deutlich sicherer agierenden Wang Xi glatt in drei Sätzen unterlag, war die Niederlage des ASV besiegelt.

 

 

Starke Ochsen nehmen ASV auf die Hörner

TTBL: TTF Liebherr Ochsenhausen – Herren       3:0

Auch beim Gastspiel in Oberschwaben gab es für den ASV erwartungsgemäß nichts zu erben, denn gegen den Tabellenzweiten setzte es erneut eine deutliche 3:0-Niederlage, auch wenn das junge ASV-Team über weite Strecken gut mithalten konnte.

Wie gegen Grenzau musste zuerst Joao Geraldo in die Box und hatte im französischen Topspieler Simon Gauzy, der Nr. 28 der Welt, einen äußerst starken Rivalen. Doch wie drei Tage zuvor gegen Grenzaus Yoshida konnte Joao zwar sehr gut mithalten, ohne sich für seine starke Leistung zu belohnen. Als er nämlich beim Stand von 9:8 im 5. Satz einen relativ leichten Ball verzog, kam es zum Bruch im Spiel des jungen Portugiesen der am Ende 9:11 unterlag und erneut mit leeren Händen dastand.

Sam Walker hatte im Anschluss gegen seinen englischen Nationalmannschaftskollegen Liam Pitchford, der in dieser Saison noch ungeschlagen ist, wenig zu melden und verlor trotz ansprechender Leistung am Ende in drei deutlichen Sätzen.

Somit stand Alvaro Robles, diesmal als Nr. 3 aufgeboten, in seinem Match gegen Jakub Dyjas, bereits mit dem Rücken zur Wand. Dennoch spielte Alvaro zunächst beherzt auf, holte Satz 1 und lag auch im 3. Satz, nachdem er Durchgang 2 abgegeben hatte, schon deutlich in Front, um dann doch noch in der Verlängerung zu unterliegen. Von diesem Rückschlag erholte sich Alvaro nicht mehr, so dass auch der 4. Satz an den jungen Polen ging.

Trotz der vom Resultat her deutlichen Niederlage zeigte das ASV-Trio erneut, dass es in der Eliteklasse mithalten kann. In zwei der drei Matches hatten die ASV-Spieler durchaus Siegchancen. So lag auch in Ochsenhausen bei etwas mehr Glück und Abgebrühtheit sogar ein Sieg oder zumindest eine knappere Niederlage im Bereich des Möglichen.

 

    

   

Bittere Pille für den Neuling

TTBL: Herren 1 – TTC Zugbrücke Grenzau                 0:3

Gegen die etablierte Bundesligamannschaft aus dem Westerwald, die Nr. 2 der ewigen Tabelle, musste der Neuling erneut Lehrgeld bezahlen und unterlag am Ende deutlich mit 0:3. Zwar konnte der ASV über weite Strecken der Partie gut mithalten, sobald jedoch die Entscheidung nahte agierten die Gäste einfach sicherer und konstanter und hatten so regelmäßig die Nase vorn.

Bereits das erste Spiel sollte richtungsweisend für diesen Tischtennisnachmittag werden. Da standen sich mit Joao Geraldo und Masaki Yoshida zwei ebenbürtige Kontrahenten gegenüber, die schnelles, kompromissloses Angriffsspiel bevorzugten, so dass es vor den 350 Zuschauern zu wenig langen Ballwechseln kam. Im Entscheidungssatz konnte Joao dann zwar zwei Matchbälle abwehren um am Ende dann doch mit 9:11, 11:9, 8:11, 11:8 und 10:12 den kürzeren zu ziehen. Wer weiß, wie die Begegnung weiter verlaufen wäre, hätte Joao seine Farben in Front gebracht.

So aber liefen die Einheimischen von Beginn an einem Rückstand hinterher. Alvaro Robles war als Nächster gegen den kroatischen Serienmeister Andrej Gacina an der Reihe. Nachdem er in den beiden ersten Sätzen mit 7:11 und 6:11 unterlegen war, schien Alvaro in Durchgang 3 die Wende zu gelingen, doch genau dann spielte Andrej Gacina sein bestes Tischtennis und holte diesen Satz mit 10:12.

Nicht besser erging es nach der Pause Jan Zibrat, der für den zuletzt enttäuschenden Sam Walker ins Team gerückt war. Nachdem er zunächst gegen Liang Qiu chancenlos war, kämpfte er sich ins Match und führte im 2. Satz schon mit 10:5 und im 3. Satz mit 6:8, machte dann aber jeweils keinen Punkt mehr, so dass der am Ende klare und unter dem Strich auch verdiente Sieg an die Gäste ging.

Das junge ASV-Team musste also erneut Lehrgeld zahlen und bekam die rauhe Luft in der TTBL erneut deutlich zu spüren, auch wenn gute Ansätze zweifellos vorhanden sind.

 

 

 
   


       Bundesliga Tickets 
              hier sichern !
   
  
Um die Videos im Vollbildmodus zu sehen,               Maus auf das untere Video,                                 rechte  Maustaste und
       Link in neuem Fenster öffnen